
Wordpress
Das Webformat Blog und Wordpress, sind irgendwie untrennbar miteinander verbunden und Wordpress ist eines der beliebtesten Tools zum erstellen von Webblogs oder sogar Websites übehaupt, weltweit. Es gibt auch noch andere Blogs aber Wordpress ist der älteste und bekannteste. Unzählige kostenlose Themen erlauben aus einer nahezu unbegrenzten Layoutauswahl auszusuchen und ein naheliegendes Thema für die eigene Website anzupassen.
Für einen Internet Auftritt ist ein Blog in der Regel ein Side-On und kein Schlechtes. "Das Making-Off" oder "Das Backstage" wird gerne über einen Blog veröffentlicht. Stand-alone macht ein Blog nur für ganz kleine Sachen Sinn. Aber ein Blog kann trotzdem einen erheblichen Vorteil mitbringen wenn man Ihn ordentlich verlinkt, denn Blogs lassen sich untereinander verbinden und sind so in der Lage Benutzer auf die eigene Webseite zu "schaufeln" die sonst nie auf die Idee kommen würden diese zu besuchen. Er macht "traffic" und hat sich damit einen so guten Ruf als online Marketinginstrument geschaffen, daß auch große Firmen ihrem Internetauftritt gerne einen Blog beifügen. In unserem Beispiel der Blog "Freiraum" als Side-On zur Website eines Wohnbauunternehmens. Blog von>> www.raumfrei.org
Ein Blog ist kein CMS
Jeder kann innerhalb von 1/2 Std. einen Blog installieren. Das ist einer der Gründe warum es ein so beliebtes Website Format ist. Mindestens genauso weit verbreitet wie Wordpress selbst ist der fatale Irrtum Wordpress in ein CMS ummodeln zu können. Nur weil es ein Backend gibt in dem man Artikel die auf der Website angezeigt werden anlegen kann. Deswegen wird gerne angenommen, daß hier das Homemade CMS für lau schlummert und man mit ein paar Erweiterungen so etwas ähnliches wie ein Typo3 hinbekommt. Diese Annahme ist falsch.
Man kann bei Wordpress Blogs Seiten erstellen für Impressum- oder Autorenseiten und die Blogeinträge nach Kategorien sortieren. Aber die Loopausgabe sorgt dafür, daß Wordpress kein hierarchisches CMS werden kann. Es gibt Extensions die den Ausgabe-Loop einfach komplett aushebeln und sowas ähnliches wie ein CMS aus den Datenbankdaten von Wordpress erzeugt, mehr Wordpress ist es dann aber nicht mehr. Insofern, kann man das Wordpress Frontend dann ganz weglassen und mit 5 Zeilen PHP Code, einfach direkt die Datenbank auslesen und das ausgeben. Aber wozu?
Der Loop entspringt ja eigentlich einer genial demokratischen Idee und hat deshalb auch eine wirkliche Daseinsberechtigung. Jeder der in einem Blog einen neuen Beitrag schreibt ist immer solange die Nummer 1 bis er von neueren Beiträgen nach hinten verdrängt wird, auf die Art kommt in einer Community jeder mal an die erste Stelle. Und genau das ist ja der Sinn eines Blogs, also perfekt so wie es ist, auch wenn es kein echtes CMS ist. Blogs dienen dazu Online Tagebuch zu führen und seine News mitzuteilen. In Blogs können Benutzergruppen angelegt werden, so daß eine ganze Community am Eintragen teilnehmen kann. Unter Nachrichten Profis sind diese "Blogger" natürlich nicht sehr beliebt, denn sie konkurieren zu Online Magazinen und Zeitschriften und das umsonst.
Andersherum, also mit einem normalen CMS, eine Blog Ausgabe zu erzeugen, ist vollkommen problemlos. Wer beispielsweise ein Typo3 auf seiner Seite installiert hat, kann dieses mit 2 sehr guten und sehr beliebten Extensions dazu bringen, einen Blog wie Wordpress auszugeben. Das normale CMS bleibt dabei natürlich trotzdem in vollem Funktionsumfang erhalten.
